Wieso eine Betriebshaftpflichtversicherung?
März 6, 2017

Sind Elementarschäden bei den meisten Immobilien unwahrscheinlich?

Viele Immobilienbesitzer sind sich leider nicht darüber bewusst, welchen Risiken sie ausgesetzt sind. Nur etwa 20 % der Besitzer sind mit einer Versicherung gegen Elementarschäden geschützt. Dabei haben sich die Elementarschäden an Immobilien in den letzten fünfzig Jahren rund vervierfacht!

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Starkniederschläge in einzelnen Regionen nun häufiger vorkommen. Der Starkregen, der früher rechnerisch einmal in zwanzig Jahren vorkam, tritt inzwischen etwa alle 14 Jahre auf und wird tendenziell wohl immer öfter vorkommen.

Der Anstieg an starken Unwettern ist jedoch nicht alleine für die deutlich höheren Schäden verantwortlich. Auch die demografische Entwicklung muss natürlich berücksichtigt werden. Die Anzahl an Gebäuden hat sich innerhalb der letzten fünfzig Jahre etwa verdoppelt, genauso wie der Wert der Immobilien. Auch durch die vielen Kellergeschosse ist eine Wiederherstellung der Immobilie im Schadensfall um einiges teurer, vor allem wenn es sich um Wasserschäden handelt.

Bei einem vergleichbar großen Unwetter ist heutzutage also das Schadenspotential viel größer als noch vor etwa fünfzig Jahren, andererseits nehmen aber auch die klimatisch bedingten Elementarschäden zu. Die Gefährdung der eigenen Immobilie durch Hochwasser oder Starkregen ist im Schnitt etwa doppelt so hoch wie die Gefahr durch Feuer. Die normale Wohngebäudeversicherung deckt entstandene Schäden durch Feuer, Hagel und Sturm ab. Trotz der großen Gefahren durch Unwetter hat nur etwa jeder fünfte Besitzer eine Elementarschadenversicherung. Diese deckt über die übliche Wohngebäudeversicherung hinaus noch Schäden ab, die etwa unter anderem durch Überschwemmungen, Starkregen, Hochwasser, Schneedruck, Lawinen oder Erdbeben entstanden sind.

Die Schadenssummen werden von Jahr zu Jahr höher. Alleine im Mai und Juni 2016 entstanden nur durch Unwetter in Europa Schäden in Höhe von 5,4 Milliarden Euro. Insgesamt waren von diesen Schäden 2,7 Milliarden Euro versichert. Die Naturkatastrophen in Deutschland in diesen zwei Monaten sorgten für 2,6 Milliarden Euro Schäden, davon 1,2 Milliarden versichert. Es ist also durchaus ratsam, sich eine Versicherung vor Elementarschäden zuzulegen. Diese sind nicht teuer und können im Extremfall Existenzen sichern, wenn die Kosten der Schäden nicht aus eigener Kraft bezahlt werden können.

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