Berufsunfähigkeitsversicherung

In der Bundesrepublik Deutschland wird vor dem Rentenbezug durchschnittlich jeder vierte Mitbürger erwerbsunfähig. Die verbreitetsten Gründe sind Rückenleiden oder psychische Erkrankungen wie zum Beispiel Burnout. Durchschnittlich erhalten Betroffene 600€ Brutto Erwerbsminderungsrente im Monat, was kaum zur Beschreitung des Lebensunterhaltes ausreicht.

Hinzu kommen harte Bedingungen um diese Rente zu erhalten, denn voll erwerbsgemindert gilt man erst, sobald man auf dem gesamten Arbeitsmarkt maximal sechs Stunden wöchentlich arbeiten kann. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, gilt die sogenannte abstrakte Verweisbarkeit. Dies bedeutet, dass die Betroffenen genötigt werden können in jedem verfügbaren Arbeitsverhältnis tätig zu werden. Soziale Abstiege im Arbeitsumfeld und hohe Einkommensverluste sind häufig die Folge.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie sich nicht nur gegen die abstrakte Verweisung schützen. Sie können außerdem Ihre Versorgungslücke schließen sobald der derzeit ausgeübte Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann wie bisher.

Die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente wird im Leistungsfall bis zum regulären Renteneintritt gezahlt.

Bei körperlich hart Arbeitenden ist der Beitrag für eine solche Versicherung häufig sehr hoch. In solchen Fällen bietet sich die Konzentration der Absicherung von Grundunfähigkeiten zu niedrigeren Prämien an. Diese Grundunfähigkeiten umfassen in der Regel der Gebrauch der Hände, das Autofahren, sitzen, bücken, greifen, etc.